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ELVIRA NUNGESSER
ICH ZEICHNE …
ICH FOTOGRAFIERE …
ICH PLASTIZIERE …

Beim konzentrierten Zeichnen entdecke ich
das Ding und meinen Bezug dazu und zum
Vorgang des Zeichnens

Ich habe eine besondere Beziehung zur Fläche,
die für sich in die Hände genommen wird und manchmal mutiert
zum Teil eines Körpers / eines Raumes

Annäherung / Aneignung:
eine Art Konsumverhalten und Ausscheidung von meinen Einstellungen zu vorgefundenen, meist ausgewählten Ereignissen. Über die Zeit habe ich mir ein Abtastinstrument für das Andere, das Außer-mir-Entdeckte entwickelt. Es ist eine Monolog-Arbeitsweise für Aufmerken, Verstehen, Filtern, eine Unmittelbarkeit. Diese ist nicht jungfräulich, sondern verändert sich, abhängig von Tagesform, Jahresform und Lebensalter. Das Kontinuum ist das Mit-sich-Tragen des Notizblocks sowie einige Stifte oder Tinte, Tuschkasten oder eine Kamera.

Elvira Nungesser
1939
seit 1999 Dasein in Hamburg
Hamburg, 31.1.16
Farbiger Entwurf für eine vibrierende Architektur
Ausschnitt aus vier Bauabschnitten 
Material: Wellpappe, Acrylfarben, 2015
Angelus am Elbstrand
Fotografie, 2015
P. O. Runge entwarf um 1805 - 1810 mit seiner Farbenkugel ein zeitloses Denkmodell
zu Farbtheorien. GRAU als neutraler schmutziger Mittelpunkt. Je weiter entfernt vom GRAU-Mittelpunkt, umso individueller die Farbtöne, ihre Lichtempfänglichkeit, Licht-
ausstrahlung oder tiefe Dunkelheit.
Meine mehrteilige Untersuchung in flächiger wie in plastischer Form entstand 2015

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