Start
2007


Ausstellungsdauer:
03. Oktober - 23. Oktober

Vor etwa zwei und ein halb Tausend Jahren gaben Künstler der Plastizität der Zeit eine Form, indem sie Löcher in die Dinge einarbeiteten (Münzen, Scheiben, abstrakte Idole z.B.).

Ein tagesbeginn Ende März 07 im Atelier: es fällt langsam Licht in die Agen, Kontrastwahrnehmungen;3/4 ist im Dunkel. Während die Vögel in den Bäumen anfangen zu singen, kann ich noch keine Farben unterscheiden.

Um 0627 sind die Farben im Kommen, der hängende Schwarzton scheint dunkler als der liegende, die kalten Helltöne wirken früher licht als die warmen, bis schließlich das liegende Orange blendet. 0633 sind alle liegenden Farben identifizierbar. 0651 ist ringsum jede Nuancierung zu erkennen, in kurzem Abstand. Diese wache Welt ist sehr anstrengend, verschlingend. Farben um mich im nahen Raum sind das Fremdeste. So nah, dann dreht sich das Innere vom raum von außen in mich selbst.

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